Viele Kanzleien fragen sich, warum sie online schwer gefunden werden, obwohl sie fachlich stark aufgestellt sind. Der häufigste Grund ist nicht fehlende Kompetenz, sondern fehlende Klarheit in der Website-Struktur.
Mandanten suchen bei Google fast immer situativ: Sie haben ein konkretes Problem und möchten schnell wissen, ob eine Kanzlei dafür geeignet ist. Genau darauf muss die Website antworten.
Welche Suchanfragen wirklich zählen
Relevante Suchanfragen sind meist Kombinationen aus Rechtsgebiet, Ort und Situation. Statt nur „Anwalt" suchen Nutzer etwa nach „Fachanwalt Arbeitsrecht Kündigung München" oder „Unterhalt Anwalt Erstberatung".
- Formulieren Sie Seiten nach konkreten Mandantenfragen.
- Nutzen Sie klare Überschriften mit Rechtsgebiet und Anliegen.
- Nennen Sie Ihren Standort sichtbar auf zentralen Seiten.
Warum die Startseite allein nicht reicht
Eine Startseite kann Vertrauen schaffen, rankt aber selten für viele konkrete Suchanfragen. Dafür braucht es fokussierte Unterseiten zu Rechtsgebieten und typischen Anliegen.
Jede Unterseite sollte klar machen, für wen sie gedacht ist, welche Themen sie abdeckt und wie der nächste Schritt aussieht.
Was Google als Qualitätssignal wertet
- Klare Seitenstruktur mit eindeutigen Themen pro Seite.
- Regelmäßig aktualisierte Inhalte mit erkennbarem Praxisbezug.
- Saubere interne Verlinkung zwischen passenden Inhalten.
- Gute mobile Lesbarkeit und schnelle Ladezeiten.
Fazit
Wer bei Google gefunden werden will, muss Inhalte aus Mandantensicht strukturieren. Eine Kanzlei gewinnt Sichtbarkeit dann, wenn sie konkrete Fragen konkret beantwortet und den Kontaktweg klar macht.